Organisiert Mehrwert schaffen

Ist es nicht häufig so, dass wir es allen recht machen wollen. Hinter jede Ecke verstecken sich Erwartungen wie, wann und warum wir etwas machen sollen. Dies erzeugt Druck. Druck erzeugt Stress und dadurch verlieren wir Selbstvertrauen und mindern unsere Leistungsfähigkeit.

Haben wir eine Vision wohin wir wollen? Was ist wirklich wichtig, voran zu kommen, zu lernen und sich dadurch weiter zu entwickeln?

Prima Ansätze in Richtung Vision zu gehen sind in diesem Artikel auf einfache Weise zusammengefasst:

Fünf gute Vorsätze für 2012

 

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Verwandlung konstruktiver Kritik in lernendes Feedback

beim Stöbern im Internet bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen:

http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-803729.html

Aus Sicht des Autors gibt es keine konstruktive Kritik, da diese Abwehrverhalten und Resistenz auslöst, sei die Kritik auch gut gemeint. Er beschreibt auch sehr gut Fehler die gemacht werden und wie der Schaden begrenzt werden kann.

Ich 1 und Ich 2 bei Kritik

Was passiert bei Kritik? Wie wird die Kritik übermittelt. Das Wie steuert die Stärke der Reaktion. Diese kann heftig sein aber auch kaum bemerkbar.

Klar ist: Kritik löst Reaktionen aus, wie stark und in welche Richtung auch immer. Sie zehrt an unserem Selbstvertrauen. Ist es nicht ähnlich als ob unser Ich 1 zu spricht? Kritik bewertet uns, deutet auf Fehler hin. Konstruktive Kritik sagt uns, dass wir nicht erfolgreich sind und uns verbessern müssen. Sie löst Stress aus. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger. Das ist exakt die Verhaltensweise unseres Ich 1.

Wo bleibt der Spaß am Lernen, wenn die konstruktive Kritik nur auf die Leistung abzielt? Ist es nicht eine ausgeglichene Balance von Leistung, Lernen und Freude, die uns zufrieden und leistungsstark machen?

Definierte Ziele sind wichtig, sie geben uns Halt und Fokus. Bei allem Leistungsdenken in den Unternehmen, Sportvereinen und Umwelt dürfen zwei Komponenten nicht vergessen werden. Lernen und Spaß. Ist es nicht Wissen, welches uns Kompetenz verleiht, welches uns erlaubt Dinge anders, besser zu machen? Wissen eignen wir uns durch ständiges Lernen an. Am besten Lernen wir mit dem Fokus auf die Leistungsziele und der Freude dies zu erreichen.

Regelmäßige Feedback Runden mit Vorgesetzten oder Team ermöglichen ein freundliches Umfeld zu schaffen dem Anspruch Leistung, Lernen und Freude gerecht zu werden. Beispielhaft kann die getane Arbeit präsentiert werden und zu Fragen eingeladen werden. Fragen sind der Schlüssel zu Ich 2, der Kreativität und inneren Leistungszentrale. Durch Gedanken in den Fragen wird die Möglichkeit generiert Fehler selbst zu erkennen und Wege zu finden diese zu beheben. Dies geschieht angenehm ohne direktes Hinweisen mit dem Ergebnis besserer Leistung und Zufriedenheit.

Es besteht die Möglichkeit, konstruktive Kritik in lernendes Feedback umzuwandeln.

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Betrachtungsweise aus verschiedenen Perspektiven mit STOP

“Ich bin so gestresst, ich brauche Urlaub…” Das ist ein Satz, den jeder im Leben mindestens schon einmal gehört hat, sei es von Verwandten, Freunden oder Kollegen. Täglich an irgendeinem Flecken unserer Welt wird dieser Satz oder in ähnlicher Form, zigmal ausgesprochen. Ausgelöst durch Druck, Overcommitment oder irgendwelchen anderen Situationen, die unser Ich 1 erwachen lassen. Dieser Zustand mindert unsere Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit.

Eine einfach Lösung: STOP

Schaffen wir uns das Bewusstsein für die Ursachen dieses Zustandes. Durch eine Auszeit, einen STOP verschaffen wir uns einen Überblick und erarbeiten einen Plan, wie wir uns aus diesem Zustand befreien.

Begeben wir uns in ein Fußballspiel. Wir sind Spielgestalter, Dirigent oder Regisseur des Spiels. Das Spiel läuft schlecht. Wir scheinen den Überblick zu verlieren. Warum? Wir nehmen uns eine mentale Auszeit und betrachten die Situation, schaffen Bewusstsein und Vertrauen in uns die richtige Entscheidung zu treffen. Wir wechseln die Perspektive.

Der Trainer: Wir sehen das Spiel von der Außenlinie, sehen die Ordnungen der Mannschaft, sammeln Informationen und Eindrücke.

Der Präsident: Wir sehen das Spiel von der Ehrentribüne, erhöht. Wir erkennen die Raumaufteilung und Schnittstellen in den Spielsystemen.

Der Helikopter: Wir sehen das Spiel aus der Helikopterperspektive. Wir sehen die Abstände der Mannschaftsteile und die Abstände in den Mannschaftsteilen.

Das Wechselspiel der Perspektiven gibt uns Informationen. Informationen als Grundlage für Lösungen, die der die Mannschaft aus der Drucksituation helfen können. Das Bewusstsein gibt uns das Selbstvertrauen die Lösung umzusetzen. Wir fokussieren uns auf die beobachteten kritischen Variablen. Die Leistung der Mannschaft verbessert sich.

Die STOP Methode nach W. Timothy Gallwey. Eine einfache Methode, sehr effektiv und anwendbar auf sämtlich erdenkliche Situationen, Herausforderungen stilvoll zu lösen. Ohne Stress mit Spaß und Zufriedenheit.

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Bewusstsein, Selbstvertrauen und Entscheidung und der Einfluss von Ich 1 und Ich 2

dieser Artikel fasst die letzten beiden Artikel visuell zusammen und erläutert wie Ich 1 und Ich  2 uns in der Qualität der Zielerreichung beeinflussen/steuern.

Steigerung der Leistung kann individuell erreicht werden, wenn es gelingt den Einfluss von Ich 1 zu minimieren. Im Sport, bei der Arbeit, persönlich oder im Unternehmen. In den nächsten Artikeln gehe ich mitunter darauf ein wie das erreicht werden kann.

 

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Der Kopf muss frei sein: Ich 1 und Ich 2

wie angekündigt interpretiere ich das Zitat von Mario Gomez, erschienen in einem Mens Health Artikel am 21.05.2008.

Auf die Frage wie wichtig mentale Fitness für Mario Gomez ist, folgende Antwort:

“Sehr wichtig. Für mich ist Erfolg im Fußball zu fast 50 Prozent Kopfsache. Man muss den Kopf frei haben, wenn man spielt, muss immer genau wissen was man will – und was man kann. Hier spielt natürlich auch das normale Fitness-Training eine große Rolle: Wenn der Kopf weiß, dass der Körper topfit ist, geht man mit einem super Gefühl auf den Platz.”

Gehen wir ein Stück zurück und reflektieren eine Situation aus Mario Gomez’ Karriere. Am 16.08.2008 fand bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz das Spiel zwischen Österreich und Deutschland statt. In der 5. Spielminute passiert das unfassbare. Aus 3 Metern schafft es Mario Gomez nicht den quer gespielten ins Tor zu schießen. Hier einVideo.

Wie kann das einem Weltklasse Spieler wie Mario Gomez passieren? Was hat er sich in dieser Situation gedacht?

Gedanken, mentale Fitness waren möglicherweise ausschlaggebend für diesen Fehlschuss. Interessanterweise hat Mario Gomez vor der EM im Interview bestätigt, dass der Kopf frei sein muss. War er das in dieser Situation nicht? Keiner außer Marion Gomez selbst weiß, was in genau dieser Sekunde durch seinen Kopf ging. Das möchte ich nicht weiter vertiefen. Meine persönliche Einschätzung: Ist der Spieler in dieser Situation nur auf sein Ziel fokussiert ein Tor zu schießen, wird er dieses Ziel erreichen.

Wie kommt es dazu? Ich bin sicher jeder von uns kennt es, dass einfache Dinge nicht funktionieren, wenn zu sehr darüber nachgedacht wird. Spielen wir die Situation durch:

Wir sehen wie der Ball aus kurzer Entfernung von unserem Mitspieler direkt auf uns zukommt. Jetzt fängt ES an: “Ein einfacher Ball. Nur noch den Fuß daran halten, dann steht es 1:0 für uns. Ein super Start und Du bist der Held. Super, ein Riesengefühl. Was, wenn ich den Ball nicht reinmache? Oh nein, ich verschieße!!! Ach was, der ist einfach, den mach ich.” Der Ball berührt unseren Fuß und geht wider Erwarten nicht ins Tor. “Mist, wie konnte das passieren?”

Timothy Gallwey, ein amerikanischer Bestseller Autor beschreibt ES als Ich 1und den Gegenspieler als Ich 2.

Ich 1 stellt den Part dar, der uns ständig versucht unsicher zu machen. Ich 1 ist in fast allen Situationen zur Stelle, hinterfragt, kritisiert und bewertet uns. Schaffen wir das wirklich? Ist das nicht zu schwierig? Wir bekommen Selbstzweifel und stellen uns so selbst in den Weg. Ich 1 bewertet uns, gibt uns Instruktionen. Es ist fast so als verfolge Ich 1 Konzepte Dritter, die uns im Leben vermittelt wurden. Ist Ich 1 dominant kann Ich 2 nicht zur Geltung kommen.

Ich 2 ist der Part, welcher sich aus unserer inneren Stärke formt. Ich 2 ist frei von Bewertung, Instruktionen oder Kritik. Das Ziel ist es auf das wir uns fokussieren. Wir sehen das Ziel nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung. Wir machen uns bewusst auf was wir achten müssen (Ballgeschwindigkeit, Drall, Platzbeschaffenheit), stellen uns darauf ein, vertrauen uns und entscheiden uns das Ziel zu erreichen, frei von Bewertung und Angst.

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Bewusstsein und Vertrauen treffen die richtige Wahl

Ich möchte in diesem Blog darüber schreiben, Austausch anregen wie wichtig Bewusstsein und Vertrauen in sich selbst sind, damit die richtige Wahl getroffen werden kann. Ich möchte mich in verschiedenen Artikeln mit dem Zusammenspiel der Komponenten Bewusstsein, Vertrauen und Wahl auseinander setzen.

Erinnern wir uns zurück an unsere Kindheit…

Im Kindesalter lernen und entscheiden wir spielerisch, wir verfolgen dabei unser Interesse mit Willen. Durch Austesten der Grenzen verschaffen wir uns als Kind das notwendige Bewusstsein die Grenzen des Erlaubten zu verstehen. Wir gewinnen Vertrauen in uns selbst und ermöglichen es uns die richtige Wahl zu treffen. Wir sind zufrieden, wir lernen und erreichen dabei ein Maximum an Leistungsfähigkeit. All das mit der Freude, Energie und des Lächeln eines Kindes.

Vergegenwärtigen wir uns den Alltag als Jugendlicher/Erwachsener…

Ideale, Schablonen und Strukturen in die wir uns hinein verbiegen gehören zum Alltag. Ratschläge werden uns erteilt wie wir uns zu verhalten haben, was ist richtig, was ist falsch. Der Blick stets in Richtung Leistung gerichtet, jeden Tag Druck. Die Leistung muss stimmen, die Ziele müssen erreicht werden. Wir fangen an zu zweifeln. Schaffen wir das alles? Wie kann ich das schaffen? Mir fehlt die Zeit.

STOP!

Wir haben den Kopf nicht mehr frei. Gedanken limitieren uns. Wir lassen Selbstzweifel aufkommen. Wo sind die kindliche Leichtigkeit, der Spaß und das Interesse Neues zu erlernen geblieben? Das kann nicht alles weg sein.

Die Frage ist: Wie schaffen wir es zu verknüpfen, dass wir unsere beste Leistung mit Spaß, Zufriedenheit ohne Stress und Selbstzweifel abrufen und erfolgreich sind?

Interessant zu beobachten ist es, dass wir teilweise ganz unbewusst ohne darüber zu grübeln, wie wir die beste Leistung bringen können am besten sind.

Ein Beispiel aus dem Fußball: Ein Stürmer hat immer mal wieder ein Phase in der er das Tor einfach nicht trifft. Die Medien zählen die Minuten der Torlosigkeit.

Platzt der berühmte Knoten durch ein Tor kann häufig beobachtet werden, dass der Stürmer in der Situation des Torabschlusses nicht nachgedacht hat. Das bestätigen Interviews nach den Spielen. Er hat sich auf sein Können verlassen und in dieser Situation keine störenden Gedanken zugelassen und dadurch die richtige Wahl getroffen.

Mario Gomez antwortete in einem Interview auf die Frage wie wichtig mentale Fitness für ihn ist, so:

“Für mich ist Erfolg im Fußball zu fast 50 Prozent Kopfsache. Man muss den Kopf frei haben, wenn man spielt, muss immer genau wissen was man will – und was man kann.”

Was Mario Gomez hier anspricht möchte ich gerne in weiteren Artikeln vertiefen.

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